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„Treffen der Generationen“

(Fürstenau) Jugendarbeit wird im Spielmanns- und Fanfarenzug Fürstenau groß geschrieben. 18 neue Mitglieder zwischen 6 und 11 Jahre sind bei einem ersten Treffen als Mitglieder im Verein aufgenommen worden.

Die häufig beklagten Nachwuchsprobleme scheint es im Spielmanns- und Fanfarenzug Fürstenau nicht zu geben. Auch in Geburtenschwachen Jahrgängen sind die Neuzugänge im Verein auf hohem Niveau. Mit den 18 Jugendlichen ist der Verein, mit jetzt über 200 Mitgliedern, für die nächsten Jahre auf einem guten Weg in die Zukunft.

Während eines erstens Treffens stellten sich die vier Jugendausbilder den neuen Mitgliedern vor und gaben einen ersten Einblick, wie die zukünftigen Übungsabende ablaufen werden. Natürlich gab es auch direkt das Wichtigste für jeden Spielmann: Die Notenmappe und das Instrument. Was auffällig ist: Die Tradition „Spielmannszug Fürstenau“ wird in den Familien anscheinend vererbt - viele der Eltern sind bereits selbst aktives Mitglied im Spielmannszug - es hatte etwas von einem „Treffen der Generationen“.

„Wir freuen uns, dass sich so viele Jugendliche für unseren Verein und damit auch für die traditionelle Spielmannsmusik interessieren. Das Team der Jugendzugausbilder freut sich schon jetzt auf die Zusammenarbeit mit den Kindern“, so Lina Hoffmann, zuständig für die Jugendausbildung im Verein.

„Da kommt viel Arbeit auf uns zu. Denn neben der Jugendausbildung steht auch die Vorbereitung auf die nächste Saison an“, resümiert Tobias Wittrock, Musikalischer Leiter, bei der anschließenden Spielerversammlung des Stammzugs. Der Verein war in diesem Jahr wieder auf zahlreichen Schützen- und Volksfesten zu sehen und natürlich zu hören. 

In den Wintermonaten heißt es nun neue Märsche einzustudieren und altes aufzufrischen. Denn auch in 2019 ist der Terminkalender schon wieder gut gefüllt: Im März geht es bereits das neunte Mal als Spielmannszug der Prinzengarde Köln zum Rosenmontagsumzug in die Rheinmetropole. Ein weiterer Höhepunkt wird sicherlich auch die Deutsche Meisterschaft in Osnabrück. Unter dem Motto: „Musik in Bewegung“ werden hierfür neue Märsche und neue Choreografien einstudiert. Natürlich stehen aber auch wieder die vielen traditionellen Schützenfeste in der Region an. 

„Es war eine Top Saison, wir gehen davon aus, dass auch 2019 mindestens genauso gut wird“, so schließt Tobias Henneke, Vorsitzender des Vereins die Spielerversammlung des Stammzugs.

Weitere Informationen:
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